Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften

Medienspiegel Dezember 2025

19.01.2026|16:06 Uhr

Die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften in den Medien: Hier finden Sie eine Zusammenstellung der im Monat Dezember 2025 erschienenen Artikel und Beiträge.

Wuppertaler Rundschau am 04.12.2025
Auszeichnungen für herausragende Studentinnen und Studenten
Der Verein der Freunde und Alumni der Bergischen Universität (FABU) zeichnet wieder Absolventinnen und Absolventen für ihre herausragenden Abschluss- und Doktorarbeiten aus. Einer der Nachwuchspreise geht an den Politikwissenschaftler Florian Volkhausen.

Remscheider General-Anzeiger am 04.12.2025
Nimmt KI bald den Notruf an?
Ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Arbeits- und Umweltpsychologie der Bergischen Universität Wuppertal beschäftigt sich seit Oktober mit „innovativen Technologien in der Feuerwehr". Die Uni kooperiert mit dem Institut der Feuerwehr NRW, das landesweit unter anderem für die Aus- und Fortbildung von Feuerwehr-Führungskräften zuständig ist.

Bergische Morgenpost Remscheid am 04.12.2025
Nimmt KI bald den Notruf an?
Konkret geht es bei dem Projekt um den Einsatz moderner Technologien wie Löschroboter, Drohnen und Virtuelle Realität. Die Projektpartner wollen herausfinden, was bereits bei den Feuerwehren genutzt wird, erklärt Dr. Mira von der Linde, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhls. Drohnen seien schon recht verbreitet, die Anwendungszwecke jedoch sehr verschieden, ergänzt Sarah Weber von der Stabsstelle des Instituts der Feuerwehr NRW.

Solinger Bergische Morgenpost am 04.12.2025
Nimmt KI bald den Notruf an?
Löschroboter kommen bereits bei Tunnelbränden oder in Chemieunternehmen zum Einsatz, wo die Gefahr für den Menschen groß ist. Universität und Institut wollen wissen, welche Feuerwehren welche Technologie nutzen, ob es Unterschiede zwischen den Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren gibt, zwischen Stadt und Land – und welche Gründe bisher gegen die Technik sprechen. „Ich kann den tollsten Roboter haben. Wenn die Einsatzkräfte der Technik aber nicht vertrauen, dann wird er nicht genutzt", weiß Mira von der Linde.

Südkurier am 04.12.2025
„Pretty Privilege“: So wird das Gehalt vom Aussehen beeinflusst
Eine aktuelle Studie der Bergischen Universität Wuppertal, die 2025 in der Fachzeitschrift European Sociological Review veröffentlicht wurde, zeichnet ebenfalls ein Bild speziell den deutschen Arbeitsmarkt betreffend: Demnach erzielen attraktive Personen durchschnittlich zwei bis fünf Prozent höhere Stundenlöhne als weniger attraktive. Das gilt für alle Berufsgruppen und sogar, wenn sie in Berufen arbeiten, die für ihr Geschlecht untypisch sind. Damit widerspricht das Ergebnis laut den Studienautoren der verbreiteten Annahme, dass attraktive Personen als geschlechtstypisch wahrgenommen und ihnen damit entsprechende Merkmale zugeschrieben werden, die möglicherweise nicht zu gelernten Rollenmustern in der Arbeitswelt passen – folglich wird ihnen nicht zugetraut, einen für sie eher untypischen Beruf auszuüben.

Augsburger Allgemeine am 04.12.2025
„Pretty Privilege“: So wird das Gehalt vom Aussehen beeinflusst
Die Studie zeigt laut dem Soziologen und Studienautor Prof. Dr. Reinhard Schunck außerdem, dass „gesellschaftliche Vorstellungen von Attraktivität dauerhafte Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt erzeugen können – selbst in einem stark regulierten Arbeitsmarkt wie dem deutschen, der weniger Ermessensspielraum für Arbeitgebende bei der Lohnfestlegung im Vergleich zu anderen Ländern bereithält.“

bergische Wirtschaft am 08.12.2025
Frische Impulse
Prof. Detlef Sack forscht an der Bergischen Universität Wuppertal zu Demokratietheorie und Regierungssystemen. Er glaubt, dass die neuen Führungskräfte den Städten gute Impulse geben können.

Radio Wuppertal am 09.12.2025
Rassismus in Sportvereinen
Rassismus ist Alltag im Vereinssport in Deutschland. Das hat eine Studie der Wuppertaler Uni ergeben. Rassismus ist demnach kein Einzelfall oder Fehlverhalten Einzelner, er zeige sich jeden Tag. Fast alle in der Studie befragten Athletinnen und Athleten afrikanischer Herkunft berichten in der Studie, dass sie vielfach Rassismus erleben.

Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 09.12.2025
Nimmt KI bald den Notruf an?
Ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Arbeits- und Umweltpsychologie der Bergischen Universität Wuppertal beschäftigt sich seit Oktober mit innovativen Technologien in der Feuerwehr". Die Uni kooperiert mit dem Institut der Feuerwehr NRW, das landesweit unter anderem für die Aus- und Fortbildung von Feuerwehr-Führungskräften zuständig ist.

Sportschau am 10.12.2025
Menschenrechte - die Doppelrolle des Sports
Sunbal Mahmood von der Deutschen Sportjugend beschäftigt sich mit Rassismus in Verbands- und Vereinsstrukturen. “Um Rassismusvorfälle schneller zu bemerken und zu ahnden, braucht es vor allem zwei Maßnahmen: Sensibilisierung und unabhängige Melde- und Beratungsstrukturen”, so Mahmood. Das empfehlen auch Sportsoziologinnen der Bergischen Universität Wuppertal, die Rassismus in Vereinen im Rahmen einer Studie untersucht haben. Für solche Maßnahmen bräuchte es die nötige Finanzierung von Seiten der Politik, so Mahmood.

Blickfeld - Die CampusZeitung fur Wuppertal am 14.12.2025
Wuppertal und Solingen: Uni-Projekt „Klima, soziale Gerechtigkeit und Akzeptanz“ stellt Ergebnisse vor
Wie gelingt kommunale Klimapolitik in Wuppertal und Solingen gerecht? Das hat das Projektteam „Klima, soziale Gerechtigkeit und Akzeptanz" der Bergischen Universität Wuppertal erforscht. Die öffentliche Präsentation seiner Ergebnisse am 18. Dezember 2025 verbindet das Team mit einem offenen Austausch über das Thema.

Wuppertaler Rundschau am 15.12.2025
Für Wuppertal und Solingen Uni-Projekt „Klima, soziale Gerechtigkeit und Akzeptanz“
Wie gelingt kommunale Klimapolitik in Wuppertal und Solingen gerecht? Das hat das Projektteam „Klima, soziale Gerechtigkeit und Akzeptanz“ der Bergischen Universität Wuppertal erforscht. Die öffentliche Präsentation der Ergebnisse am 18. Dezember verbindet das Team mit einem offenen Austausch über das Thema.

Njuuz am 15.12.2025
Verunsicherte Mitte
Die Soziologin Dr. Dorothee Spannagel, Mitherausgeberin des Berichts und seit 2014 Referatsleiterin für Verteilungsanalyse und Verteilungspolitik am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf, diskutiert mit Prof. Detlef Sack (Politologe an der Universität Wuppertal) über die Folgen sozialer Unsicherheit, politische Entfremdung und Wege zu mehr Teilhabe.

Süddeutsche Zeitung am 16.12.2025
Studie: Wie struktureller Rassismus im Sport verkannt wird
Athleten afrikanischer Herkunft sind in deutschen Sportvereinen stark von Alltagsrassismus betroffen. Eine aktuelle Studie nährt Zweifel am Mythos des integrativen Sports. „Mir mit der ersten Frage zu unterstellen, ich hätte so etwas erfunden, fand ich schon sehr unangemessen beziehungsweise ein bisschen erschreckend“, sagt der junge Spieler. Seine Schilderung stammt aus einem Forschungsprojekt der Universität Wuppertal, die elf Athleten und Athletinnen afrikanischer Herkunft zu ihren Erfahrungen mit Rassismus befragt hat.

Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 16.12.2025
Wie Klimapolitik gelingen kann
Das Uni-Projekt „Klima, soziale Gerechtigkeit und Akzeptanz" stellt seine Ergebnisse am Donnerstag, 18. Dezember, in einer öffentlichen Präsentation vor. Das Projektteam ist dabei der Frage nachgegangen, wie eine kommunale Klimapolitik in Wuppertal und Solingen gerecht gelingen kann.

IslamiQ am 17.12.2025
Studie: Benachteiligung von Muslimen im Vereinssport bleibt unbeachtet
In deutschen Sportvereinen ist Alltagsrassismus stark verankert, bleibt jedoch oft unsichtbar: weniger als ein Viertel der Befragten erkennt die Benachteiligung von Muslimen als problematisch. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Wuppertal.

The Observatorial am 17.12.2025
Study: How structural racism is misunderstood in sport
“Is that correct?” These are the words a referee reacts to when a 14-year-old boy tells him about a racist insult. “I found it very inappropriate and a bit frightening to assume that I had invented something like that with the first question,” says the young player. His description comes from a research project at the University of Wuppertal, which interviewed eleven athletes of African descent about their experiences with racism. Their reports reveal that racism is omnipresent in German sports clubs.

Apotheken Umschau am 18.12.2025
Verzerrtes Selbstbild – das hilft bei einer Körperdysmorphie
„Die Auseinandersetzung mit wahrgenommenen Mängeln ist hier massiv. Dabei sind die Betroffenen äußerlich oft völlig unauffällig, wenn nicht sogar bildhübsch. Viele verlassen erst dann das Haus, wenn sie gewisse Makel genug verdeckt haben. Oder sie vermeiden den Kontakt mit anderen ganz – sei es im Schwimmbad, bei intimen Begegnungen, aber auch in alltäglicheren Situationen“, erklärt Prof. Dr. Alexandra Martin, Leiterin der Universitätsambulanz für Psychotherapie an der Universität Wuppertal.

Deutschlandfunk am 19.12.2025
Radiobeitrag mit Prof. Dr. Fabian Kessl für “Wir müssen reden”
Fabian Kessl lehrt Erziehungswissenschaften an der Uni Wuppertal und lebt in Bielefeld. Hier ist er privat und ehrenamtlich, wie die anderen zwölf Mitglieder der Initiative. Zu den Gesprächskreisen sind alle eingeladen, die sich für das jeweilige Thema interessieren und an ein paar Regeln halten.

DHZ - Deutsche Handwerks Zeitung am 19.12.2025
Selbstverwaltung: Jede dritte Innung hat aufgegeben
Seit 1996 ist die Zahl der Innungen um 35 Prozent zurückgegangen. Eine neue Studie zeigt: Alle Gewerke sind betroffen. Was bedeutet das für Tarifverträge und Arbeitsbedingungen? Innungen sind ein wichtiger Pfeiler der Handwerksorganisation. Doch ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft. “Dabei sind alle Gewerbegruppen vom Rückgang betroffen”, erklärte Prof. Detlef Sack von der Bergischen Universität Wuppertal jüngst bei Vorstellung der Studie “Innungen im Wandel” im Haus des Handwerks in Berlin. Insgesamt sei die Zahl der Innungen zwischen 1996 und 2024 von 6.674 auf 4.311 geschrumpft. Ein Rückgang von 35 Prozent.

Süddeutsche Zeitung am 20.12.2025
Unterschätzt
Immer wieder gelingt es Frauen in manchen Disziplinen, selbst die besten Männer zu übertreffen. Ist der weibliche Körper doch nicht rettungslos unterlegen? Die Sportwissenschaftlerin Saba Shakalio sieht das anders. Sie forscht an der Universität Wuppertal zu geschlechtsspezifischen Leistungsmerkmalen und der Verletzungsanfälligkeit von Frauen und hat bis 2024 das Frauenteam des FC St. Pauli als Athletiktrainerin betreut.

Extra-Tipp am Sonntag am 22.12.2025
Bürger:innenrat formuliert Empfehlungen für mehr Beteiligung
Wie ist Teilhabe in der Stadt noch besser möglich? Mit dieser Frage haben sich 48 Moerserinnen und Moerser intensiv im Bürger:innenrat der Stadt Moers beschäftigt. Im Ergebnis formulierte der Bürger:innenrat vier zentrale Wünsche und Empfehlungen an Politik und Verwaltung. Dazu zählen die Schaffung verbindlicher Leitlinien sowie eines Büros für Bürger:innenbeteiligung, die Weiterentwicklung einer gelebten Beteiligungskultur in Moers, die Durchführung eines Bürgerhaushalts sowie eine verbesserte Kommunikation rund um Beteiligungsangebote. In diesem Zusammenhang regt der Bürger:innenrat unter anderem die Einführung eines eigenen Beteiligungsportals an. Vorgestellt haben die Inhalte an dem Nachmittag die Teilnehmenden Susanne Kempgens-Suhr, Steven Range, Sabrina Raus und Frank Wölfling. Begleitet wurde der Prozess durch das nexus Institut und dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Universität Wuppertal.

Rheinische Post am 22.12.2025
Was der „Bürger:innenrat“ empfiehlt
Beteiligte des „Bürger:innenrats“ haben ein Gutachten an Bürgermeisterin Julia Zupancic Übergeben. Es geht um die Beteiligung von Bürgern an Entscheidungsprozessen. Welche Punkte das Gutachten enthält. Vorgestellt haben die Inhalte an dem Nachmittag die Teilnehmenden Susanne Kempgens-Suhr, Steven Range, Sabrina Raus und Frank Wölfling. Begleitet wurde der Prozess durch das Nexus Institut und dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Universität Wuppertal.

WDR 5 am 29.12.2025
Erwähnung der Forschung von Dr. Joris Steg
“[W]er Rettungs- oder Einsatzkräfte im Dienst attackiert, kann mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Das Problem, wirklich gebracht hat diese Reform bisher nichts. Allein die Zahl der angegriffenen Polizisten ist in den letzten zehn Jahren um mehr als zwei Drittel gestiegen. Der Sozialwissenschaftler Joris Steg von der Uni Wuppertal hatte über dieses Phänomen auch schon ein Buch geschrieben.”