Medienspiegel Februar 2026
BÄKO-magazin am 03.02.2026
Innungen zunehmend herausgefordert
Seit 1996 ist die Zahl der Innungen in Deutschland um mehr als ein Drittel gesunken. Auch die Zahl der Mitglieder ist rückläufig. Eine aktuelle Studie nimmt die Entwicklungen und Herausforderungen in den Blick. Obwohl Innungen und ihre Akteure ganz wichtige Funktionen ausführen, sehen sie sich zunehmend vor große Herausforderungen gestellt. Dass dadurch Rolle und Leistungsfähigkeit der Innungen unter Druck geraten, verdeutlicht ein an der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführtes Forschungsprojekt.
Die Linde am 04.02.2026
Stadtentwicklung: Transformation zu nachhaltigen Quartieren
Wie können Stadtviertel nachhaltig saniert werden, ohne soziale Interessen aus dem Blick zu verlieren oder wirtschaftliche Zwänge zu verschärfen? Dieser Frage widmet sich das neue Forschungsprojekt „Transformation zu nachhaltigen Quartieren – Strategien im Umgang mit Zielkonflikten“ (NaQZiel). Die beiden Wissenschaftlerinnen vom Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) der Bergischen Universität leiten das Projekt.
OpenPR am 04.02.2026
Neue Strategien für nachhaltige Stadtviertel
Der Nutzen für die Bürger:innen steht dabei im Mittelpunkt. Sozialverträgliche Sanierungen, transparente Entscheidungsprozesse und echte Beteiligungsmöglichkeiten sollen dazu beitragen, dass Klimaschutz nicht als Belastung, sondern als gemeinschaftliche Zukunftsaufgabe wahrgenommen wird. „Wir wollen zeigen, dass nachhaltige Quartierserneuerung dann besonders wirksam ist, wenn technische Lösungen und die Einbindung sozialer Perspektiven zusammenkommen“, erklärt Jun.-Prof. Dr. Karoline Augenstein. „Nachhaltigkeit bedeutet immer beides: ökologische Wirkung und soziale Gerechtigkeit, denn erst diese Verbindung macht Quartierserneuerung zukunftsfähig“, ergänzt Prof. Dr. Maria Behrens. Die beiden Wissenschaftlerinnen vom Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) der Bergischen Universität leiten das Projekt.
WDR.de am 05.02.2026
Nach Angriff auf Zugbegleiter: Soziologe sieht Verrohungstrend
Der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz sorgt auch in NRW für Entsetzen. Soziologe Dr. Joris Steg von der BUW spricht im WDR von einem “gesamtgesellschaftlichen Verrohungstrend”, der sich immer mehr in Gewalt entlade.
Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 06.02.2026
Uni forscht zu Stadtvierteln
Wie können Stadtviertel nachhaltig saniert werden, ohne soziale Interessen aus dem Blick zu verlieren oder wirtschaftliche Zwänge zu verschärfen? Dieser Frage widmet sich das neue Forschungsprojekt „Transformation zu nachhaltigen Quartieren - Strategien im Umgang mit Zielkonflikten" der Bergischen Uni.
Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 06.02.2026
Angst vor Armut verunsichert die Mitte der Gesellschaft
Am Mittwochabend fand im Katholischen Stadthaus am Laurentiusplatz eine Podiumsdiskussion zum Thema „Verunsicherte Mitte – Die Angst vor Armut und ihr Einfluss auf politische Teilhabe" statt. Auf dem Podium saßen der Politikwissenschaftler Detlef Sack von der Bergischen Universität Wuppertal, Florian Gönner, Abteilungsleitung Sozialraum des Caritas-Verbandes sowie die Soziologin Dorothee Spannagel von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.
Die heutigen Nachrichten am 12.02.2026
Energiewende mit Beteiligung: Bürgerräte bleiben beliebt, die Politik blockiert
Bürgerbeteiligung an gesamtgesellschaftlichen Themen schafft mehr Akzeptanz – wenn möglichst viele Menschen mitbestimmen und davon profitieren können. Unterstützt wird die Dynamik durch Bürgerräte auf kommunaler und zunehmend auch Landesebene. „Bürgerräte boomen weiter“, sagt IDPF-Chef Detlef Sack. Der bisherige Höhepunkt wurde im Jahr 2022 erreicht, als es über 60 Verfahren gab. Auf Landesebene wurde im Jahr 2025 ein Rekord aufgestellt: 15 Bürgerräte wurden im vergangenen Jahr abgehalten, beendet oder neu geplant. „Mehr als je zuvor“, sagt Prof. Sack.
Der Bergische Unternehmer am 13.02.2026
Interview: Weiterbildung als Innovationsmotor
Klimawandel, Digitalisierung, Fachkräftemangel – die Herausforderungen für Unternehmen sind enorm. Prof. Dr. Gabriele Molzberger von der Bergischen Universität Wuppertal erforscht, wie systematische Aus- und Weiterbildung Betriebe dabei unter- stützen kann, diesen Wandel zu meistern. Im Gespräch erklärt die Wissenschaftlerin, warum Lernen im Arbeitsalltag mehr ist als eine Zusatzbelastung, welche niedrigschwelligen Formate sich bewähren und warum gerade Basis- und Einfacharbeit besondere Aufmerksamkeit verdient. Interview auf S. 26–28.
Die Stadtzeitung am 16.02.2026
Pädagogische und ökonomische Interessen treffen aufeinander
Je jünger, desto teurer. Für Eltern von Kindern unter drei Jahren ist die kommerzielle Kita-Betreuung teuer. Was in anderen Ländern schon lange Gang und gäbe ist, wächst auch in Deutschland langsam aber stetig, denn der Bedarf an Betreuungsplätzen ist nach wie vor hoch. Der Wuppertaler Kindheitsforscher und Sozialpädagoge Marius Mader hat sich mit diesem Phänomen, zu dem es wenig Forschung gibt, auseinandergesetzt. Grund genug für Autor Uwe Blass, das spannende Thema in der beliebten und lehrreichen Uni-Reihe “Transfergeschichten” aufzugreifen. Dr. Marius Mader ist Mitarbeiter am Arbeitsbereich Sozialpädagogik/Sozialpolitische Grundlagen an der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften an der Bergischen Universität.
architekturblatt am 16.02.2026
Neue Strategien für nachhaltige Stadtviertel
Wie können Stadtviertel nachhaltig saniert werden, ohne soziale Interessen aus dem Blick zu verlieren oder wirtschaftliche Zwänge zu verschärfen? Dieser Frage widmet sich das neue Forschungsprojekt „Transformation zu nachhaltigen Quartieren – Strategien im Umgang mit Zielkonflikten“ (NaQZiel). „Wir wollen zeigen, dass nachhaltige Quartierserneuerung dann besonders wirksam ist, wenn technische Lösungen und die Einbindung sozialer Perspektiven zusammenkommen“, erklärt Jun.-Prof. Dr. Karoline Augenstein. „Nachhaltigkeit bedeutet immer beides: ökologische Wirkung und soziale Gerechtigkeit, denn erst diese Verbindung macht Quartierserneuerung zukunftsfähig“, ergänzt Prof. Dr. Maria Behrens. Die beiden Wissenschaftlerinnen vom Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) der Bergischen Universität leiten das Projekt.
Wuppertaler Rundschau am 24.02.2026
Wenn pädagogische und ökonomische Interessen aufeinandertreffen
Der Wuppertaler Kindheitsforscher Marius Mader von der Bergischen Uni über kommerzielle und gemeinnützige Kindertageseinrichtungen. Er ist Mitarbeiter am Arbeitsbereich Sozialpädagogik/Sozialpolitische Grundlagen an der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften an der Bergischen Universität.
Biermann Medizin am 26.02.2026
Digitale Helfer für die Psychotherapie bei Jugendlichen
Dr. Bodo Przibilla und Prof. Dr. Aleksandra Kaurin von der Bergischen Universität Wuppertal wollen Therapieangebote für Kinder und Jugendliche mit psychischen Belastungen zukünftig zielgruppengerechter und individueller gestalten. Im Fokus steht der Einsatz von digitalen Möglichkeiten der Diagnostik, beispielsweise durch die Nutzung von Apps oder Smartwatches.
WDR 2 Bergisches Land am 27.02.2026
Radiobeitrag zum Projekt CARE-Map
Die Bergische Uni Wuppertal will herausfinden, ob Fitness-Apps und Smartwatches bei der Psychotherapie die von Kindern und Jugendlichen helfen können. Die Forschenden sagen, dass Aufzeichnungen über Herzfrequenz oder Bewegung gute Anhaltspunkte für emotionale Schwankungen oder Ereignisse sein könnten.