Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften

„Ein Herz für Treppen“ – Nachhaltigkeitspreis 2025 für Professorin und Studierende der Psychologie

15.07.2026|09:03 Uhr

Die Preisträger*innen des Nachhaltigkeitspreises 2025 der BUW (v.l.n.r.): Nachhaltigkeitsreferentin Julia Schumacher, Dana Braß, Prof. Dr. Theda Radtke, Kristin Krebs, Aileen Richter, Julius Merkens, Prorektorin Prof. Dr. Rita Casale, Dr. Michael Blüm und Prof. Dr. Arne Röttger. // Foto Friederike von Heyden

Der Nachhaltigkeitspreis der Bergischen Universität soll herausragende Nachhaltigkeitsprojekte sichtbar machen, Universitätsmitglieder inspirieren und die nachhaltige Entwicklung an der Universität gezielt fördern. Drei Projekte wurden in diesem Jahr mit dem zu je 2000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.

Der Preis in der Kategorie Organisation wurde für das Projekt „Ein Herz für Treppen“ an Prof. Dr. Theda Radtke und die Studierenden Dana Braß und Henry Dicken des Masterstudiengangs Psychologie mit Schwerpunkt Arbeit, Umwelt und Gesundheit aus der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften verliehen.

Wie können klimafreundliches Verhalten und Bewegung im Alltag gefördert werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Studierenden im Rahmen eines Seminars. Dabei nutzten sie den Campus als Lern- und Experimentierraum. Ziel war es, Studierende, Beschäftigte und Gäste der Universität dazu zu motivieren, häufiger die Treppe statt des Aufzugs zu nutzen. Hierfür wurden in Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement sowie Studierenden der Sportwissenschaften in mehreren Treppenhäusern kleine Impulse in Form von Fußspuren mit gesundheits- und umweltbezogenen Botschaften angebracht (sogenannte „Nudges“). Dabei wurde die Treppen- und Aufzugsnutzung mithilfe von Sensoren, Beobachtungen und Online-Befragungen erfasst.

Die Auswahlkommission würdigte insbesondere den kreativen und zugleich niedrigschwelligen Ansatz des Projekts: „Ein Herz für Treppen“ verbindet Gesundheitsförderung und Klimaschutz miteinander und setzt damit einen Impuls für einen gesünderen und umweltfreundlicheren Uni-Alltag. Hervorgehoben wurden zudem die gelungene Verbindung von Lehre, Forschung und Universitätsbetrieb sowie die gute Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Einrichtungen. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Nachhaltigkeit in die Lehre integriert und der Campus als Lern- und Experimentierraum genutzt werden kann.

Die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften gratuliert den Preistägerinnen und dem Preisträger recht herzlich zu ihrem Erfolg.