Medienspiegel April 2026
Kölner Stadt-Anzeiger am 01.04.2026
Warum Eltern den Charakter statt das Aussehen loben sollten
Bemerkungen über die Erscheinung können für Kinder nachteilig sein. Fachleute empfehlen Erziehungsberechtigten, lieber die Persönlichkeit und Talente hervorzuheben. Eine solche Herangehensweise bringt einen zusätzlichen vorteilhaften Aspekt mit sich. Die psychologische Psychotherapeutin Marny Münnich von der Bergischen Universität Wuppertal erläutert in der Publikation: „Wenn Kinder von Anfang an von ihren Eltern lernen, dass sie gut sind, wie sie sind, dann bringen sie negative Kommentare von anderen später auch nicht so leicht aus der Fassung.“
Mittelbayerische Zeitung am 01.04.2026
Körper nicht bewerten: Was den kindlichen Selbstwert stärkt
Gesellschaftliche Schönheitsideale prägen auch Kinder schon früh. Wie Eltern damit umgehen sollten - und welche stärkenden Worte sie ihrem Kind mitgeben können. „Wenn Kinder von Anfang an von ihren Eltern lernen, dass sie gut sind, wie sie sind, dann bringen sie negative Kommentare von anderen später auch nicht so leicht aus der Fassung“, so die psychologische Psychotherapeutin Marny Münnich von der Bergischen Universität Wuppertal in der Zeitschrift.
The Indian Express am 01.04.2026
8 dead in Nalanda temple stampede: Why crowds can frequently turn deadly in India
A stampede at the Maa Sheetla Mandir in the Maghra village of Bihar’s Nalanda on Tuesday (March 31) led to the deaths of eight women. Officials told The Indian Express that further action and investigation are underway. According to Anna Sieben, a professor at the University of Wuppertal in Germany who has been researching crowd dynamics, a big problem is that people in such events often do not realise anything is wrong until it is too late. Sieben, a social and cultural psychologist who uses experimental methods as well as qualitative interviews, observation and archival data in her work on crowds and pedestrians, has said that “individuals in crowds often communicate and orient themselves through non-verbal cues, such as body language”.
Westfälische Nachrichten am 07.04.2026
Was den kindlichen Selbstwert stärkt
„Wenn Kinder von Anfang an von ihren Eltern lernen, dass sie gut sind, wie sie sind, dann bringen negative Kommentare von anderen sie später auch nicht so leicht aus der Fassung", so die psychologische Psychotherapeutin Marny Münnich von der Bergischen Universität Wuppertal.
Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 07.04.2026
Weniger Honorar für Therapeuten: Experten fürchten Engpässe
Seit dem 1. April 2026 gibt es für ambulant tätige Psychotherapeuten 4,5 Prozent weniger Honorar. Die Kürzung der Vergütung wurde in den vergangenen Wochen von der Kassen ärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband in einem erweiterten Bewertungsausschuss festgelegt. Auch die Bergische Universität Wuppertal bietet eine psychotherapeutische Betreuung an - die Studierenden können hier unter anderem erste Praxiserfahrungen sammeln. „Wir sind nicht Teil der Bedarfsplanung und bieten unsere Therapien im Kontext von Forschung und Lehre an", erklärt Prof. Dr. Aleksandra Kaurin, Lehrstuhlinhaberin (BUW) und Leiterin der KJP-Ambulanz.
factorY am 15.04.2026
Wenn Bürger sich beteiligen
Bürgerbeteiligungen, Dialogforen und Bürgerentscheide sind spätestens seit Stuttgart 21 und der Abwahl des Duisburger Oberbürgermeisters in aller Munde. Unter öffentlichem Druck lassen Parteien, Verbände und Unternehmen immer häufiger Bürger, Nachbarn und Betroffene bei Entscheidungen mitbestimmen. Die meisten Politiker und Unternehmer halten diese Form der Entscheidungsfindung jedoch immer noch für ein nichtkalkulierbares Risiko, nur wenige schätzen sie als Chance. Auch Professor Hans J. Lietzmann, Leiter der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung an der Bergischen Universität Wuppertal, sieht die Bürgerbeteiligung als große Chance. „Es geht gar nicht mehr ohne“, sagt der Politikwissenschaftler. Es gehe nicht mehr um die Frage, ob Bürger beteiligt werden, sondern wie sie beteiligt werden.
SWR Kultur am 15.04.2026
Beziehungsunfähig – Sind immer die Eltern schuld?
Welcher Bindungstyp bin ich? Diese Frage stellen sich viele, auch in den sozialen Medien. Antworten liefert die Bindungstheorie, ein einflussreiches Konzept der Psychologie. Sie besagt, dass eine sichere Bindung zwischen Eltern und Kindern entscheidend dafür ist, ob wir als Erwachsene beziehungs(un)fähig sind. Doch Kindheit ist kein Schicksal. Viele Faktoren prägen uns. Mithilfe von Psychotherapie können Erwachsene ihre Beziehungsmuster – auch in Liebesbeziehungen – ändern. Und Eltern können es selbst besser machen, indem sie ihre Kinder bindungsorientiert erziehen. Peter Zimmermann (BUW) ist einer der führenden deutschen Entwicklungspsychologen. Zu seinen Fachgebieten zählt die Bindungsforschung (ab Minute 6:58).
Solinger Tageblatt am 16.04.2026
Wie kommen Pfleger im Städtischen Klinikum Solingen gesünder durch den Arbeitstag?
Bis zu 15.000 Schritte am Tag im Klinikum: Die Füße von Timo Brocke kommen in der zentralen Notfallambulanz im Alltag nur selten zur Ruhe. Das kann körperliche Probleme verursachen. Gibt es Abhilfe? In Solingen gab es dazu jetzt eine Studie mit ergonomischen Arbeitsschuhen. „Der Job ist körperlich schon anstrengend", erklärt Timo Brocke. Könnte das Problem durch ergonomische Arbeitsschuhe verhindert werden? Dieser Frage widmete sich Kimberly Söller in ihrer sportwissenschaftlichen Masterarbeit an der Universität Wuppertal.
Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 21.04.2026
So half das Wuppertal-Komitee vor 90 Jahren
Eine Feier in Amsterdam würdigt die Unterstützung aus den Niederlanden während der Gewerkschaftsprozesse. Die Delegation aus Wuppertal wurde, so der Verein, angeführt von dem Wuppertaler Bundestagsabgeordneten Helge Lindh, dem NRW-Bezirksleiter der Gewerkschaft IG Metall, Knut Giesler, und Heinz Sünker, Professor für Sozialpädagogik an der Bergischen Universität. Im Bus saßen auch die US-Amerikanerin Lisa Cole, Angehörige der Wuppertaler Gewerkschafter August und Hermann Gehlen, die extra aus den USA gekommen waren.
MDR am 21.04.2026
Große Mehrheit bei MDRfragt wünscht sich mehr direkte Demokratie
Knapp drei Viertel sind unzufrieden damit, wie die Demokratie in Deutschland funktioniert. Die Ergebnisse zeigen: Vielen geht es nicht nur um konkrete Mitbestimmung, sondern auch ums Gehört-Werden bei den großen Themen. Wie das gehen könnte, zeigt ein Beispiel in Thüringen. Eine Form der Beteiligung, die in Deutschland immer beliebter wird, sind Bürgerräte, bei denen zufällig ausgewählte Privatpersonen über politisch relevante Themen diskutieren. In Westdeutschland gibt es Bürgerräte seit den 1970er-Jahren. Nach wie vor gibt es mehr Bürgerräte in den alten Bundesländern, insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Aber – so der Politikwissenschaftler Detlev Sack – “der Osten zieht nach”. Detlef Sack forscht an der Uni Wuppertal und betreibt mit seinem Team eine Datenbank aller Bürgerräte in Deutschland. Seit 2020 haben sich immer mehr Gemeinden, Bundesländer – auch im Osten – und der Bund dafür entschieden, Bürgerräte einzuberufen.
Westdeutsche Zeitung am 28.04.2026
Zivilcourage und das Vertrauen auf die innere Stimme
Im Kronleuchterfoyer ging es mit Vorträgen, Workshop und regem Austausch um das Thema „Instinktiv falsch? – Warum Frauen sich selbst hinterfragen“. Opernintendantin Rebekah Rota hatte zum dritten Damendialog in die Oper Wuppertal eingeladen. Im Kronleuchterfoyer ging es mit Vorträgen, Workshop und regem Austausch um das Thema „Instinktiv falsch? – Warum Frauen sich selbst hinterfragen“. Hier setzte der Vortrag von Prof. Anna Baumert an. Sie hat den Lehrstuhl für Sozial- und Persönlichkeitspsychologie an der Bergischen Universität Wuppertal und forscht zu Themen wie Zivilcourage und Intuition. In ihrer Keynote stellte sie Bedingungen und Herausforderungen zivilcouragierten Handelns und die Abgrenzung zwischen Zivilcourage und Helfen vor.
Bundesinstitut für Sportwissenschaft am 28.04.2026
Neues WVL-Verbundprojekt Athletin-D geht an den Start
Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft hat im Rahmen des Wissenschaftlichen Verbundsystems für den Leistungssport (WVL) das Verbundprojekt „Athletinnen im Spannungsfeld von Leistungsoptimierung und Gesunderhaltung“ ausgeschrieben und vergeben. Ziel des Projekts ist es, die Trainings- und Wettkampfsteuerung sowie das Gesundheitsmanagement von Athletinnen im olympischen und paralympischen Spitzensport auf einer evidenzbasierten Grundlage weiterzuentwickeln und nachhaltig in die Praxis zu integrieren. Durchgesetzt hat sich das Konzept Athletin-D, das von der renommierten Sport- und Ernährungsmedizinerin Prof.in Dr. med. Petra Platen (Bochum) und ihrem multidisziplinären Team entwickelt wurde. Zu diesen Hauptakteuren gehören der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Karsten Köhler (München), die Trainingswissenschaftlerin Prof.in Dr. Kirsten Legerlotz (Leiterin des Arbeitsbereichs Bewegungs- und Trainingswissenschaft im Institut für Sportwissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal) und die (Sport)Psychologin Prof.in Dr. Jana Strahler (Freiburg).
MDR am 29.04.2026
Zwischen Hoffnung und Skepsis: Was Thüringens Bürgerrat leisten kann
Thüringen setzt auf einen landesweiten Bürgerrat zum Thema “Frieden und Diplomatie”. Das Projekt gilt manchen als demokratische Innovation, andere warnen vor enttäuschten Erwartungen und einem Konflikt mit der parlamentarischen Ordnung. Der Politikwissenschaftler Detlef Sack (Politikwissenschaftler, Universität Wuppertal) sieht in Bürgerräten vor allem eine Chance, der heute oft durch Algorithmen in sozialen Medien befeuerten, polarisierten Kommunikation etwas entgegenzusetzen. Er bezeichnet das Format als “Gegengift zu einer Trigger-Debatte”.
Presseportal Magdeburg am 29.04.2026
MDR-Talk „Fakt ist! Heute aus Erfurt“: „Bürgerräte – Das riskante Spiel mit der Mitbestimmung“
Wie sinnvoll sind Bürgerräte? Was können sie bewirken? Welche Erwartungen haben die Beteiligten an das Format? Welche Alternativen einer Bürgerbeteiligung gibt es? Diese und andere Fragen diskutieren interessierte Bürgerinnen und Bürger, Beteiligte und ehemalige Bürgerräte mit dem Demokratieforscher Professor Detlef Sack (Politikwissenschaftler, Universität Wuppertal), der Bürgerdialog-Moderatorin Dr. Antje Grobe und dem Thüringer BSW-Landesvorsitzenden Gernot Süßmuth bei „Fakt ist! Aus Erfurt“ am Mittwoch, 29. April, 20.15 Uhr im Livestream auf mdr.de/fakt-ist. Im MDR Fernsehen läuft die Sendung ab 20.45 Uhr. „Ein Bürgerrat ist ein Gegengift zu einer Trigger-Debatte“, bringt der Politikwissenschaftler Professor Detlef Sack von der Uni Wuppertal seine Definition auf den Punkt.
mdr Fakt ist! am 29.04.2026
Bürgerräte – Das riskante Spiel mit der Mitbestimmung
Wie sinnvoll sind Bürgerräte? Was können sie bewirken? Welche Erwartungen haben die Beteiligten an das Format? Welche Alternativen einer Bürgerbeteiligung gibt es? Prof. Dr. Detlef Sack, Universität Wuppertal, kennt wirklich jeden Bürgerrat, kann man sagen, den es gegeben hat, auf dem Papier zumindest. Herr Sack, von Ihnen würde ich auch gerne wissen, wie Sie sich erklären, dass wir eben diesen Boom erleben in den letzten 15 Jahren. Warum gibt es so viel mehr Bürgerräte auf einmal?