Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften

Medienspiegel Juli 2026

14.08.2026|08:53 Uhr

Die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften in den Medien: Hier finden Sie eine Zusammenstellung der im Monat Juli 2026 erschienenen Artikel und Beiträge.

Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 01.07.2026
Die Macht des gemeinsamen Feindbilds
Moderne Demokratien stecken in einer tiefen Krise, doch die Ursache dafür liegt tiefer als bloße politische Unzufriedenheit. Am Montagabend lud die Bergische Universität Wuppertal zum Vortrag des Soziologen und Buchautoren Professor Aladin El-Mafaalani auf dem Campus Grifflenberg. Die Zuhörerinnen und Zuhörer besetzten den kompletten Hörsaal mit rund 250 Sitzplätzen und verteilten sich sitzend und stehend in den Gängen.

Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 13.07.2026
Nachhaltigkeitspreis an der Bergischen Uni verliehen
Ausgezeichnet wurden drei Projekte aus Forschung, Lehre und Organisation. Wie lassen sich wertvolle Rohstoffe im Kreislauf halten? Wie gelingt Bildung für nachhaltige Entwicklung? Und wie können kleine Verhaltensänderungen Klimaschutz und Gesundheit fördern? Antworten darauf geben die Projekte der Gewinnerinnen und Gewinner des Nachhaltigkeitspreises 2025 der Bergischen Universität Wuppertal (BUW). Sie stehen exemplarisch für die Vielfalt nachhaltigen Engagements an der BUW. „Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Forschung, Lehre und universitäres Handeln dazu beitragen können, die Herausforderungen unserer Zeit aktiv anzugehen“, sagt Prof. Dr. Rita Casale, Prorektorin für Nachhaltige Organisationsentwicklung und Diversität. Die Auswahl der mit je 2000 Euro prämierten Projekte verdeutlicht die große Bandbreite nachhaltigen Engagements an der Bergischen Universität. Ausgezeichnet wurden Prof. Dr. Arne Röttger und Jonathan Hann für ihre Forschung im Projekt „Schleifschlamm – mehr Potenzial als nur Recycling“, die Ringvorlesung „Klimakrise & Nachhaltigkeit“ im Bereich Lehre sowie das Projekt „Ein Herz für Treppen“ in der Kategorie Organisation von Prof. Dr. Thea Radtke und den Studierenden Dana Braß und Henry Dicken.

Hans Böckler Stiftung am 17.07.2026
Maria-Weber-Grants: Hans-Böckler-Stiftung zeichnet herausragende junge Wissenschaftler:innen aus
Sie stecken mitten in einer Rush-Hour des (akademischen) Lebens: junge Wissenschaftler:innen, die sich in der Post-Doc-Phase befinden oder eine befristete Juniorprofessur innehaben. Sie müssen forschen und publizieren, Lehrveranstaltungen geben und Verwaltungsarbeit übernehmen, sich austauschen und vernetzen, teilweise in Kombination mit Kinderbetreuung. Und zugleich immer den akademischen Arbeitsmarkt im Blick halten. Dr. Isabel M. Habicht ist Soziologin und aktuell Akademische Rätin an der Bergischen Universität Wuppertal. 2024/2025 war sie als John F. Kennedy Memorial Fellow an der Harvard University. Habichts Forschungsschwerpunkt im Rahmen ihrer Habilitation liegt in der Geschlechter- und Familiensoziologie. Dabei beschäftigt sie sich vor allem mit geschlechtsspezifischer Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt sowie mit den politischen und institutionellen Rahmenbedingungen, die solche Ungleichheiten beeinflussen oder verstärken können.

Management & Krankenhaus am 17.07.2026
Digitale Angebote für psychische Gesundheit
Stress, Belastungen und Krisen gehören zum Alltag – doch wie lassen sich Menschen dabei unterstützen, gesund und resilient zu bleiben? Prof. Dr. Mario Wenzel erforscht an der Bergischen Universität Wuppertal digitale und personalisierte Ansätze der Gesundheitspsychologie. Damit will er einen Beitrag zur Prävention psychischer Erkrankungen und zur Förderung gesellschaftlicher Gesundheit leisten.

Solinger Tageblatt am 21.07.2026
„Empörung in Echtzeit“: Soziologe erklärt, warum Reformen so oft auf Widerstand stoßen
Kaum wird ein neuer Vorschlag in die Welt getragen, lässt eine Protestwelle nicht lange auf sich warten. Haben wir völlig verlernt, uns zu verändern? Und was steckt hinter dieser Empörungskultur? Antworten gibt Professor Dr. Peter Imbusch von der Bergischen Universität Wuppertal.

Bergische Morgenpost Remscheid am 21.07.2026
„Empörung in Echtzeit“
Kaum wird ein neuer Vorschlag in die Welt getragen, lässt eine Protestwelle nicht lange auf sich warten, sagt der Soziologe. Professor Dr. Peter Imbusch von der Bergischen Universität Wuppertal im Interview.

Lokalzeit Bergisches Land am 22.07.2026
Gaffer behindern Retter: Wenn die Neugier zum Problem wird
Rettungseinsatz unter den Augen von Schaulustigen und Gaffern. Der Wuppertaler Psychologe Meinald Thielsch (BUW) erklärt: Menschen seien neugierig, wenn Unerwartetes passiert. Handykameras und soziale Medien sorgten aber auch für ein vergleichsweise “neues” Verhalten am Unglücksort.

Remscheider General-Anzeiger am 23.07.2026
„Empörung in Echtzeit“: Soziologe erklärt, warum Reformen so oft auf Widerstand stoßen
Kaum wird ein neuer Vorschlag in die Welt getragen, lässt eine Protestwelle nicht lange auf sich warten. Haben wir völlig verlernt, uns zu verändern? Und was steckt hinter dieser Empörungskultur? Antworten gibt Professor Dr. Peter Imbusch von der Bergischen Universität Wuppertal.

WDR.de am 29.07.2026
Wenn Kinder ihre eigene Grundschule gestalten
Ein Projekt der Bergischen Uni Wuppertal denkt Schule neu: Was passiert, wenn Kinder ihre Grundschule selbst verändern dürfen? “Schule ist nicht nur ein Ort, an dem gelernt wird, sondern Schule muss ein Ort sein, an dem die eigene Persönlichkeit entfaltet wird”, sagt Viktoria Völtz. Sie ist als Studentin der Erziehungswissenschaften Teil eines Lehrprojekts der Bergischen Universität Wuppertal, das sich “Grundschule der Zukunft 2.0” nennt. Projektleiter Prof. Dr. Julian Schlesier hat das Projekt schon an zwei anderen Standorten umgesetzt und es jetzt mit ihrer AG nach Wuppertal geholt. Der Kern: Hier dürfen Grundschulkinder selbst Hand an ihre Schule legen. So gerade geschehen an der Gemeinschaftsgrundschule Markomannenstraße in Wuppertal. Ob ein Hochbeet, Hüpfspiele, ein Völkerballfeld oder schönere Toilettenanlagen - die Grundschule sollte nach den Bedürfnissen der Kinder verändert werden. “Da zeigt sich, wieviel Begeisterung entstehen kann, wenn Kinder ihre Schule nicht nur besuchen, sondern sie auch mitgestalten dürfen”, sagt Projektkoordinatorin Dr. Sabrina Förster.