Medienspiegel September 2026
Berlin.de am 01.09.2026
Gewalt und Konflikte an Berliner Schulen: Wie Berlin jetzt handelt
Das im Juni vorgestellte Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer hat erstmals umfassend untersucht, wie sich Gewalt, Konflikte, Diskriminierung und Konformitätsdruck an Berliner Schulen zeigen. Im Anschluss wurden die Befunde gemeinsam mit Wissenschaft, Schulpraxis, Schüler- und Elternvertretungen sowie weiteren Expertinnen und Experten in mehreren Workshops beraten. Am 3. September werden die daraus entwickelten Maßnahmen erstmals öffentlich vorgestellt. Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch erläutert gemeinsam mit Ahmad Mansour, Psychologe sowie Gründer und Geschäftsführer von MIND prevention, wie Berlin Prävention stärken, bei Konflikten früher und wirksamer eingreifen und Gewalt und Grenzüberschreitungen konsequent begegnen will. Dr. Steffen de Sombre vom Institut für Demoskopie Allensbach stellt zudem den nun vollständig vorliegenden Bericht zum Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer vor. Prof. Dr. Ullrich Bauer von der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Marc Grimm von der Bergischen Universität Wuppertal ordnen die Studienergebnisse und die Praxisperspektive ein.
Bundesinstitut für Sportwissenschaft am 02.09.2026
Expertise „Schwangerschaft und Spitzensport“ veröffentlicht
Mit der Expertise „Schwangerschaft und Spitzensport“ wird der aktuelle wissenschaftliche Kenntnisstand zu diesem komplexen Themenfeld systematisch zusammengeführt. Unter dem Motto „vom Kinderwunsch bis zur Rückkehr in den Leistungssport“ stehen alle Phasen, von der Planung einer Schwangerschaft, über die Schwangerschaft selbst bis hin zum Return to Sport-Prozess nach der Geburt, im Mittelpunkt. Zusätzliche Transfermaterialien ergänzen die unmittelbare Umsetzung in der Sportpraxis. Die vom BISp ausgeschriebene „Expertise Schwangerschaft und Spitzensport“ wurde von der Arbeitsgruppe um Prof.‘in Dr. Petra Platen von der Ruhr-Universität Bochum und Prof.‘in Dr. Kirsten Legerlotz von der Bergischen Universität Wuppertal erstellt. Ziel war es, einen grundlegenden Beitrag zu leisten, Spitzensportlerinnen in der Phase der Schwangerschaft evidenzbasiert, individuell und praxisnah zu unterstützen.
Der Tagesspiegel am 04.09.2026
Berlins Gewaltbarometer als „Weckruf“
Das Erschrecken war groß, als eine Studie das Konflikt- und Gewaltpotential an Berlins Schulen offenlegte. Die Bildungssenatorin will Konsequenzen ziehen. Ungeachtet des nahen Wahltermins hat Bildungssenatorin Katharina Günther Wünsch (CDU) am Donnerstag den Blick in die Ferne gerichtet und einen „13-Punkte Plan für sichere Schulen" vorgelegt. Die Handlungsanweisung zum Zurückdrängen der Berliner Schulgewalt enthält kurzfristig Machbares, aber auch Instrumente, die mindestens zwei Jahre Zeit brauchen, um zu wirken. Ausgangspunkt der ehrgeizigen To-do-Liste ist das Berliner „Konflikt- und Gewaltbarometer". Diese großangelegte Studie der Universitäten Bielefeld und Wuppertal hatte im Juni ergeben, dass mehr als die Hälfte der Lehrkräfte Gewalt und Konflikte an ihrer Schule als „großes oder sehr großes Problem" bewerten. Die federführenden Wissenschaftler, Ullrich Bauer von der Universität Bielefeld sowie Marc Grimm von der Bergischen Universität Wuppertal, sprechen von einer „Benchmark-Studie", die einen Referenzpunkt für künftige Untersuchungen schaffe.
DeutschesGesundheitsPortal am 04.09.2026
Schwangerschaft und Spitzensport: Startschuss für Webseite „Athletin-D“
Ob olympische Medaille mit Babybauch oder stillen während des Ultramarathons – Kinderwunsch, Schwangerschaft und Leistungssport schließen sich nicht aus. „Athletinnen können während der Schwangerschaft in der Regel sicher weiter trainieren und nach der Geburt oft zu Spitzenleistungen zurückkehren. Vielmehr noch: Sie haben ein Recht darauf, dabei angemessen unterstützt zu werden“, betont Prof. Dr. Kirsten Legerlotz von der Bergischen Universität Wuppertal. Die Trainingswissenschaftlerin stellte die zentralen Ergebnisse aus dem Projekt „Schwangerschaft und Spitzensport“ am Donnerstagabend gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Petra Platen von der Ruhr-Universität Bochum vor.
Gyn-Depesche am 07.09.2026
Neues Beratungsangebot für schwangere Athletinnen
Ob olympische Medaille mit Babybauch oder stillen während des Ultramarathons – Kinderwunsch, Schwangerschaft und Leistungssport schließen sich nicht aus. „Athletinnen können während der Schwangerschaft in der Regel sicher weiter trainieren und nach der Geburt oft zu Spitzenleistungen zurückkehren. Vielmehr noch: Sie haben ein Recht darauf, dabei angemessen unterstützt zu werden“, betont Prof. Dr. Kirsten Legerlotz von der Bergischen Universität Wuppertal. Die Trainingswissenschaftlerin stellte die zentralen Ergebnisse aus dem Projekt „Schwangerschaft und Spitzensport“ am Donnerstagabend gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Petra Platen von der Ruhr-Universität Bochum vor.
Rettungs Magazin am 08.09.2026
Ehrenamt im Bevölkerungsschutz: Was Helfer motiviert
Teamzusammenhalt, klare Aufgaben und gute Führung sind entscheidend dafür, dass sich Menschen langfristig ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagieren. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bergischen Universität Wuppertal. Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal haben kürzlich untersucht, unter welchen Bedingungen sich Menschen langfristig freiwillig in Feuerwehren, bei Hilfsorganisationen und anderen Fachdiensten für den Bevölkerungsschutz engagieren. Die im September 2026 veröffentlichten Ergebnisse beruhen auf einer systematischen Auswertung von 87 empirischen Studien aus 24 Ländern mit insgesamt 8.162 Teilnehmenden.
Rheinische Post am 08.09.2026
„Ich thematisiere Pornos, obwohl es nicht im Schulbuch steht“
Viele Schülerinnen und Schüler sind nicht aufgeklärt – trotz Internet und Smartphone. Umso wichtiger ist Sexualkunde in der Schule. Welche Themen im Unterricht behandelt – werden und warum auch Eltern in der Pflicht sind. Wer an den eigenen Sexualkundeunterricht denkt, dem fallen womöglich Abbildungen von Geschlechtsorganen und Bilder nackter Menschen in Schulbüchern ein. Ebenso die Kondom-Demonstration an einem Styropor-Penis. Oder Stunden, in denen Jungs und Mädchen getrennt unterrichtet wurden. Tatsächlich ist all das auch heute noch Bestandteil des Sexualkundeunterrichts. Der behandelt vor allem Aufklärungsfragen und biologisch-anatomische Themen: „Reproduktion, Körper und Körperpflege, Geschlechtsorgane und Geschlechtsverkehr, Krankheiten, Zyklus Anfragen und Verhütung", zählt Nadine Schiel auf. Die Erziehungswissenschaftlerin leitet mit Thassilo Polcik den Forschungsschwerpunkt „Sexuelle Bildung" an der Bergischen Universität Wuppertal und schult dort Lehramtsstudierende.
WDR 2 Bergisches Land am 09.06.2026
Erwähnung der Studie zur Motivation von Ehrenamtlichen unter Belastung
Ob Waldbrände oder schwere Überschwemmungen – bei Katastrophen sind nicht nur Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz gefragt, sondern auch immer Menschen, die freiwillig helfen. Die Wuppertaler Uni (Tschäschke & Thielsch, Arbeits- und Umweltpsychologie) hat jetzt herausgefunden, dass die Ehrenamtlichen auch dann unter hoher Belastung weitermachen, wenn die Bedingungen für ihre Tätigkeit stimmen. Demnach ist das wichtiger als die persönliche Widerstandskraft.
Biermann Medizin am 10.09.2026
Schwangerschaft und Leistungssport: Startschuss für Webseite „Athletin-D“
Kinderwunsch, Schwangerschaft und Leistungssport schließen sich nicht aus. Doch wenn es um konkrete Fragen geht, fehlt es häufig noch an verlässlichen und praxisnahen Informationen. Die neue Webseite „Athletin-D“ bereitet wissenschaftliche Erkenntnisse praktisch für den Trainingsalltag auf und soll kontinuierlich weiterwachsen. „Athletinnen können während der Schwangerschaft in der Regel sicher weiter trainieren und nach der Geburt oft zu Spitzenleistungen zurückkehren. Vielmehr noch: Sie haben ein Recht darauf, dabei angemessen unterstützt zu werden“, betont Prof. Kirsten Legerlotz von der Bergischen Universität Wuppertal. Die Trainingswissenschaftlerin stellte die zentralen Ergebnisse aus dem Projekt „Schwangerschaft und Spitzensport“ am 03. September gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Petra Platen von der Ruhr-Universität Bochum vor.
Health Medicine Network am 13.09.2026
HMN 2026: How personality and social context shape adolescent loneliness
Jugendliche erleben Isolation unterschiedlich, je nachdem, ob sie mit engen Freunden oder bloßen Bekannten zusammen sind, und ihre zugrundeliegenden Persönlichkeitsmerkmale prägen diese täglichen Emotionen. Eine neue Studie, veröffentlicht in Development and Psychopathology, zeigt, dass das Verbringen von Zeit allein zwar mit momentanen Gefühlen der Isolation verbunden ist, junge Menschen mit maladaptiven Persönlichkeitsmerkmalen jedoch unabhängig von ihrem sozialen Umfeld chronische Einsamkeit erleben. Maladaptive Persönlichkeitsmerkmale beziehen sich auf anhaltende Denk- und Verhaltensmuster, die es erschweren, im Alltag zu funktionieren. Dazu gehören extreme emotionale Sensibilität oder die Neigung, sich von anderen zurückzuziehen. Cara Luisa Wicher, Psychologin an der Universität Wuppertal in Deutschland, leitete ein Team, das untersuchte, wie diese Eigenschaften im Alltag wirken. Wicher und ihre Kollegen Susanne Buecker, Paula Philippi und Aleksandra Kaurin versuchten, die täglichen Schwankungen der Einsamkeit jugendlicher zu kartieren.
Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 17.09.2026
Alarm: Es fehlt an Wasserfläche
Die Sportentwicklungsplanung der Stadt nennt Kapazitäten allein schon für den Schulsport unzureichend - und gibt klare Handlungsempfehlungen. Zwei Jahre hat die Erstellung der Sportentwicklungsplanung gedauert, nun liegen die Ergebnisse vor. Die Handlungsempfehlungen, die Uni und Verwaltung aus ihrer umfassenden Bestandsaufnahme und Analyse ableiten, sind vor allem im Bereich Sportstätten ebenso klar wie alarmierend. Allein um den Schulen die Möglichkeit zu geben, die im Lehrplan festgeschriebenen Stunden für den Schulsport abzudecken, fehlen sechs bis acht Turnhalleneinheiten. Noch dringender ist der Mehrbedarf an Wasserfläche für den Schwimmunterricht. Oliver Wulf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bergischen Universität Wuppertal im Arbeitsbereich Sportsoziologie, der vor 20 Jahren auch schon mit der vorherigen Sportentwicklungsplanung befasst war, legte im Sportausschuss, wo die neue Sportentwicklungsplanung erstmals vorgestellt wurde, dar, wie schnell sich Planungsdaten ändern können. „Damals ging man von einem Bevölkerungsrückgang und für 2025 von einer Einwohnerzahl in Wuppertal von 322 000 aus. Wir sind aber jetzt bei mehr als 360 000 und haben einen großen Mehrbedarf an Schulen, was eine enge Verzahnung von Schul- und Sportentwicklungsplanung extrem wichtig macht", so Wulf.
Westdeutsche Zeitung Wuppertal am 26.09.2026
Schwanger Sport treiben – so geht das
Sport in der Schwangerschaft - nicht nur für Spitzensportlerinnen ist das ein Thema, sondern auch für Hobbysportlerinnen. Für viele gehört das Sporttreiben zu ihrem normalen Alltag und sie fragen sich natürlich, was in der Schwangerschaft noch möglich ist und was sie lieber lassen sollten. „Man muss ganz sicher nicht die Beine hochlegen, Spitzensportlerinnen haben bewiesen, dass eine ganze Menge möglich ist", sagt Kirsten Legerlotz, Professorin der Bergischen Universität Wuppertal und seit zwei Jahren dort Leiterin des Fachbereichs Trainings- und Bewegungslehre. Beispielsweise sei es ein weitverbreiteter Mythos, dass Schwangere kein Krafttraining mehr machen sollten. „Im Gegenteil gehört Krafttraining zu den am besten kontrollierbaren Trainingsformen, man sollte nur Positionen vermeiden, die in der Schwangerschaft unangenehm sein könnten", so Legerlotz. Doch viele Übungen, etwa in Rückenlage, in der der Fötus auf die Vena Cava, die zentrale Körpervene entlang der Wirbelsäule, drücken kann, ließen sich leicht modifizieren.
ComputerSpielSchule Stuttgart am 27.09.2026
Verändern Games unser Bild von der Welt?
Digitale Spielwelten prägen unser Bild von echten Orten, Ländern und Kulturen. Dr. Michael Morawski, Diplomgeograf und Oberstudienrat im Hochschuldienst am Institut für Geographie und Sachunterricht der Bergischen Universität Wuppertal spricht als Experte im Podcast.